Welcher Zucker für Kombucha?

"Welcher Zucker für Kombucha?" - Die Frage nach dem richtigen Zucker ist eine wichtige. Und es gibt potentiell 1.000 Antworten und alle haben ihre Berechtigung. Unsere Meinung dazu ist jedoch eindeutig:

Der richtige Zucker für die Kombucha Kultur

In erster Linie ist der Zucker im Kombucha für die Kombucha Kultur selbst und nicht für den Menschen. Und die ist, wie wir auch, bequem und freut sich über Zucker, der besonders leicht zugänglich ist. Das heißt im Klartext: Möglichst reiner Zucker mit wenig Verunreinigungen. Aus Sicht des Zuckers sind alle Mineralien insbesondere von dunklen Zuckern eine Verunreinigung, mit der die Kultur zunächst nichts anfangen kann. In der Kombucha-Therapie nach Dr. Sklenar gegen diverse schwere Krankheiten wird ausdrücklich weißer Zucker empfohlen (Vgl. ISBN/GTIN978-3-85068-523-8, zu erhalten bei Hugendubel ).

Zucker aus der Region für den Kombucha

Rohrohrzucker ist momentan angesagt. Die großen Anbauländer sind u. a. Brasilien, Kuba, USA, Südafrika, Australien und die Philippinen. Die hohe und immer steigende Nachfrage lässt zwangsläufig den ein oder anderen Quadratmeter Urwald über die Klinge springen. Das finden wir nicht zeitgemäß und verwenden Zucker aus Bayern. Die Bauern bekommen einen gerechten Lohn, die Wertschöpfung findet vor der Haustüre statt und der Transportaufwand und CO2 Ausstoß ist damit minimal.

Verstoffwechslung des Zuckers im Kombucha

Jeder Kombucha hat einen Restzucker. Die einen mehr, die anderen weniger. Das tolle an der Kombucha Kultur ist, dass sie den kurzkettigen (weißen) Zucker komplett aufspaltet in Glucose und Fructose. Nach der Aufspaltung verstoffwechselt die Kombucha-Kultur zuerst die Glucose, so dass tendenziell mehr Fructose übrig bleibt. Und die wiederum lässt unseren Blutzuckerspiegel nicht so schnell in die Höhe schießen, sondern sorgt für eine ausgeglichene Energiezufuhr. Selbst wenn wir also den süßen Geschmack wahrnehmen ist der nicht auf den weißen Zucker zurückzuführen, sondern auf Glucose und Fructose.

Fazit

Vor der eigenen Haustüre wachsen gute Nahrungsmittel. Das gilt auch für Zucker. Und der Rübenzucker aus Deutschland ist der Kombucha-Kultur gerade recht.

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