Unpasteurisierter, pasteurisierter oder gefilterter Kombucha?

Unpasteurisierter, pasteurisierter oder gefilterter Kombucha?

Vor dem Kombucha-Regal im Bioladen kann man schon mal ins Grübeln kommen. Da gibt es unterschiedliche Arten von Kombucha: Unpasteurisierter Kombucha, pasteurisierter Kombucha oder gefilterter Kombucha. Aber wo liegt eigentlich der Unterschied? Und welcher ist am gesündesten?

Pasteurisierter Kombucha

Pasteurisiert - das kennen wir alle von der Milch aus dem Supermarkt. Pasteurisiert heißt hoch erhitzt, damit die enthaltenen Mikroorganismen absterben. Moment - aber die wollen wir doch beim Kombucha gerade mittrinken? Eben. Deshalb ist pasteurisierter Kombucha keine gute Wahl für den Verbraucher, sondern vor allem für den Händler. Denn pasteurisierter Kombucha braucht nicht gekühlt zu werden. Die gute Nachricht: die gesunden Säuren im Kombucha, wie zum Beispiel die entgiftende Glukuronsäure, bleiben auch im pasteurisierten Kombucha enthalten. Deshalb ist er immer noch gesünder als jeder Softdrink.

Gefilterter Kombucha

Auch filtern ist eine Möglichkeit, Kombucha besser haltbar zu machen. Hier werden vor allem die Hefezellen aus dem Kombucha gefiltert, bevor er in Flaschen abgefüllt wird. Wenn keine Hefezellen mehr da sind, die weiter arbeiten, bleibt der Alkoholgehalt im Kombucha auch ohne Kühlung gleich. Das gleiche gilt für den Kohlesäurengehalt.

Deshalb ist auch gefilterter Kombucha für die Händler einfacher zu handhaben als naturbelassener. Leider bleiben auch die meisten Bakterien im Filter hängen. Also bedeutet auch gefilterter Kombucha: Kombucha ohne die lebendigen Hefezellen und Bakterien, die das Getränk so gesund machen.

Unpasteurisierter, ungefilterter Kombucha

Naturbelassener Kombucha, das bedeutet: weder pasteurisiert noch gefiltert. Nur im naturbelassenen Kombucha sind alle wertvollen Mikroorganismen, die den Kombucha als lebendiges Getränk so wertvoll machen, noch enthalten. Deshalb ist er die beste Wahl für den Kombucha-Kenner.

Allerdings muss naturbelassener Kombucha immer gekühlt werden. Denn die Mikroorganismen arbeiten weiter, sobald sie es dafür warm genug haben. Und dabei verändert sich nicht nur der Geschmack des Getränks. Es steigt auch der Alkohol- und Kohlensäuregehalt. Vor allem letzteres kann zum Problem werden: im schlimmsten Fall kann Kombucha schon mal seine Flasche sprengen.

Einfache Einkaufsregel

Deshalb gilt beim Einkaufen: wenn Kombucha nicht im Kühlregal steht, ist er entweder gefiltert oder pasteurisiert.

Der Umkehrschluss gilt leider nicht. Auch pasteurisierter Kombucha kann natürlich gekühlt verkauft werden. Achtet darauf, dass auf der Flasche etwas wie "roh", "lebendig", "unpasteurisiert" steht. Fehlt eine solche Angabe, habt ihr vermutlich pasteurisierten Kombucha in der Hand.

Unser Kombucha steckt voller Leben! Und ihr findet ihn inzwischen in vielen Bioläden in München - natürlich im Kühlregal.

 

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